Conviction
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»Wir
könnten
beides
tun.«
Zhanir
gab
sich
nun
betont
gelassen.
»Schieben
lassen,
stoppen,
schieben
lassen,
stoppen.
So
zeigen
wir,
dass
wir
nachgeben
können, obwohl wir es nicht müssten.«
»Gut, versuchen...«
»Achtung.
Magnetfeldstärke
erreicht
biologisch
relevantes Potential.«
»Durch
die
Hülle
hindurch?«
Arkans
Erstaunen
wirkte
jedoch
kaum
länger,
als
er
brauchte,
das
letzte
Wort
zu
auszusprechen.
Gleichzeitig
traf
er
eine
Entscheidung.
»Paratronschirm!«
Eine
Millisekunde
nach
seinem
Kommando
aktivierte
SATA
den
Paratronschirm.
Sofort
bildete
sich,
dort
wo
der
Traktorstrahl
auf
den
Schirm
traf,
eine
helle
Lichtballung.
Auch
der
Traktorstrahl
zeigte
Veränderungen
derart,
dass
die
Flussrichtung
der
Energie sich umkehrte.
Sekunden
später
löste
sich
ein
leuchtender
Energiering
vom
Paratronschirm
und
glitt,
entlang
des
Traktorstrahls,
auf
das
Schiff
der
Phytari
zu.
Zielgenau
traf er dort in den Projektor des Traktorstrahls.
Augenblicklich
wurde
das
gesamte
Schiffe,
vom
Bug
beginnend,
in
gleißendes
Licht
getaucht.
Und
als
dieses
Licht
erlosch,
trieb
das
Schiff
der
Phytari
taumelnd
von
der SAMOSATA weg.
»Das,
ist
jetzt
maximal
ungünstig.«
Zhanirs
Gesicht
war ein einziger Ausdruck der Missbilligung.
Auch
Arkan
verzog
missmutig
die
Lippen,
während
Shoun schniefte.
»SATA. Zustand der Phytari?«
»Das
Schiff
ist
Manövrierunfähig,
bei
intakter
Hülle.
Ich
erfasse
372
Lebenszeichen.
134
in
geschwächtem
Zustand. 5 davon als kritisch einzustufen.«
Jetzt
war
auch
von
Arkan
zu
hören,
wie
er
Luft
durch
die zusammengebissenen Zähne sog.
»Aufschließen
und
Phytarischiff
stabilisieren?
Oder
Zurückhaltung?«
»Wir
sollten
aktiv
werden.
Das
aber
so
behutsam
wie...«
»Achtung!
Drei
weitere
Transitionstriebwerke
sind
aktiviert
worden.
Ein
Schiff
transistiert
in
3,
2,
1,
Jetzt.«
Ein
blauviolettes
grell
aufleuchtendes
Licht
erschien
im
Panoramaschirm.
Und
genau
dort,
wo
eben
noch
das
grelle
Licht
gewesen
war,
befand
sich
nun
ein
weiteres Schiff der Phytari.
»Schiff scannen!«
»Triebwerke
auf
Stand-By.
Waffensysteme
aktiviert.
In
Außenhülle
integrierte
energetische
Repulsionfelder.
Das Schiff ist kampfbereit.«
»Aber
noch
abwartend.«
Arkan
kalkulierte
verschiedene
Möglichkeiten
und
entschied
sich
dann
für
etwas,
von
dem
er
hoffte,
dass
es
als
deeskalierendes
Manöver beurteilt werden würde.
»Shoun,
Einze
dezente
X-Achsenrotation
um
90
Grad, bitte.«
Geschmeidig
und
vollkommen
gleichmäßig
begann
die
SAMOSATA
um
die
X-Achse
zu
rotieren
und
sich,
aus
Sicht
des
Phytarischiffs,
sozusagen
aufzurichten.
Damit
glitten
auch
die
Waffensysteme
der
Polregion
und
des
Ringwulstes
aus
der
direkten
Schusslinie
zum
Schiff
der
Phytari.
Und
das
war
etwas,
was
dessen
Besatzung eigentlich nicht entgehen konnte.
»Ankommende
Schiffe!«
SATAs
Meldung
erklang,
als
die Rotation der SAMOSATA 18 Grad erreichte.
»Taktisch darstellen.«
Der
Panoramaschirm
zeigte
nun
die
SAMOSATA
am
unteren
Rand,
sowie
drei
Schiffe
der
Phytari,
die
sich
in
einem
Bereich
von
50
Grad,
relativ
gleichmäßig,
zwischen
dem
Schiff
und
dem
Planeten
positioniert
hatten.
»Detektiere
Waffeneinsatz.
Normalenergetische
Plasmaladungen.«
Zhanirs
Augen
weiteten
sich,
als
er
sah,
dass
alle
drei
Schiffe
gleichzeitig
je
zwei
grellrot
leuchtende
Energieballungen
abfeuerten,
die
alle
auf
einen
zentralen
Punkt
direkt
vor
dem
Schiff
zustrebten.
Auch
Shoun
kniff
die
Augen
zusammen,
während
Arkan
absolut ruhig blieb.
»Einschlag!«
Einen
halben
Atemzug
später
tauchte
der
Panoramaschirm die Zentrale in grellweißes Licht.
»Mist!«
Das
Wort
kam
vom
Pilotensitz
und
zog
die
Blicke von Zhanir und Arkan auf Shoun.
»Da sieht man jede Falte.«
»Ist
da
irgendwo
ein
Spiegel?«
Zhanir
suchte
demonstrativ Shouns Konsole ab.
»Nein, aber ich sehe euch.«
»Falls
du
mit
sachfremdem
Text
betonen
willst,
dass
diese
Waffen,
für
unseren
Paratronschirm,
reinstes
Spielzeug
sind,
wäre
das
für
mich
ein
Indiz
dafür,
dass
dir das Wort Normalenergetisch entgangen ist.«
Nicht
mal
mimisch
ging
Shoun
noch
auf
die
Faltengeschichte
ein.
Widmete
sich
stattdessen
den
Anzeigen auf einem Display.
»Schirmbelastung
lag
bei
0,2
Prozent,
bei
20
prozentiger
Schirmstärke.
Zwei
Ladungen
hatten
eine
Wirkung
von
je
73
Megatonnen.
Die
anderen
wurden
durch
die
Explosion
der
ersten
beiden
nahezu
neutralisiert.
Sie
haben
es
tatsächlich
geschafft
ihre
eigenen Waffen zu vernichten.«
Arkan
nickte
nur.
Konnte
dann
aber
ein
Schmunzeln
nicht
verhindern,
war
fast
sogar
versucht,
eine
Verbeugung
anzudeuten,
und
hatte
gleich
darauf
eine
Idee.
»Shoun,
lass
die
SAMOSATA
eine
Verbeugung
machen, so in der Art eines Nickens.«
»Wenn‘s
hilft.«
Pure
Skepsis
lag
in
seiner
Stimme.
Gleich
darauf
begann
sich
die
SAMOSATA
nach
vorne
zu
neigen.
Und
mitten
hinein
in
die
Bewegung,
feuerten
die
Phytari
erneut.
Doch
diesmal
sowohl
örtlich
als
auch
zeitlich
versetzt.
Während
zwei
Energieballungen
wieder
frontal
ausgerichtet
waren,
zogen
die
anderen
beiden
zu
den
Seiten.
In
schneller
Folge
explodierten
alle
6
Plasmaladungen
und
ließen
die
SAMOSATA
in
einem Meer aus blauweißem Licht verschwinden.
Arkan
stellte
sich
vor,
dass
einige
Phytari
nun
glauben
konnten,
dass
das
Schiff
explodiert
war.
Tatsache
war
jedoch,
dass
in
der
SAMOSATA
von
den
220
Megatonnen
an
Energie,
die
sich
um
das
Schiff
herum
austobten,
nichts,
rein
gar
nichts,
zu
spüren
war.
Und
in
das
Verglühen
der
Explosionswolken
hinein,
mussten
die
Phytari
unweigerlich
feststellen,
dass
ihr
Ziel
sein
Manöver
absolut
unbeeindruckt
fortsetzte
und
sich nun wieder aufrichtete.
»Vielleicht
wäre
jetzt
der
Zeitpunkt
für
einen
Kontaktversuch
unter
Verwendung
der
Sprache
der
Phytari?«
Zhanir
betrachtete
den
Panoramaschirm,
auf
dem
zu
sehen
war,
dass
sich
drei
weitere
Schiffe
im
Anflug
befanden.
Bei
diesen
fehlte
jedoch
die
Art
von
Mittelteil,
die
bei
den
bisher
aufgetauchten
Schiffen
das
Transitionstriebwerk enthielt.
»Wir warten.«
»Worauf?«
»Auf Einsicht.«
»Vielleicht
sollte
ich
mir
was
zum
Lesen
holen.«
Zhanir
verschränkte
die
Arme
hinter
dem
Rücken
und
verzog die Mundwinkel.
»Ich
dachte,
wir
wollen
die
Phytari
kennenlernen.
Sind da Vorurteile angemessen?«
»Ich
darf
mich
wiederholen.
Wir
sind
diejenigen
die
ungefragt
vor
ihrer
Haustür
stehen
und
jede
dezente
Aufforderung,
selbiger
den
Rücken
zu
kehren,
völlig
ignorieren.«
Passend
zu
Zhanirs
Worten
gleißte
es
erneut
auf.
Diesmal
kam
das
Licht
von
Strahlwaffen,
die
mit
Lichtgeschwindigkeit
auf
dem
Paratronschirm
einschlugen
und
dort
kugelförmige
Leuchter-
scheinungen erzeugten.
»Shoun?«
»0,6 Kilotonnen auf Quadratzentimeter pro Sekunde.«
»12
Megatonnen.
Wenn
man
bedenkt,
dass
man
damit
ganze
Städte
vernichten
kann.
Also,
wozu
braucht
eine
Spezies,
die
derart
abgeschieden
liegt,
dass
es
unwahrscheinlich
ist,
dass
sie
jemals
Funksignale
anderer
Zivilisationen
registriert
haben,
solche
Waffen?«
Arkans
Blick
richtete
sich
auf
Zhanir.
»Doch
nur,
weil
man
mit
sich
selbst
nicht
so
recht
im
Reinen ist.«
»Es
gibt
sieben
Planeten
und
6
größere
Monde.
Gemäß
unseren
aktuellen
Ortungsdaten
existieren
größere
Einrichtungen
auf
dem
dritten
Planeten
und
einem
der
Monde
des
vierten
Planeten.
Nichts
deutet
aber
bisher
auf
interplanetare
Unstimmigkeiten
mit
aggressivem
Potential
hin.
Und
frühere
Aufzeichnungen
dokumentieren
eine
Spezies,
die
eher
selten
kriegerisch
agiert.
Ganz
zu
schweigen
von
einem
Krieg
globaler
Größenordnung.«
»Die
plausibelste
Erklärung
wäre
extraphytarische
Aktivitäten
in
ihrem
Einflussgebiet.
Ich
tippe
auf
Forschungsmissionen,
ohne
direkte
Kontaktaufnahme,
bei
der
die
eingesetzte
Technik,
wie
Fahrzeuge
und
Sonden, nicht unbemerkt blieb.«
»UFO’s?«
Zhanir
nickte
bestätigend.
»So
könnte
man
es
auch
nennen.«
»Also Selbstschutz vor dem Unbekannten.«
»Ja, etwas in der Art.«
»Dann
ist
es
an
uns,
sie
zu
überzeugen,
dass
das
Unbekannte nicht zwangsläufig gefährlich ist.«
Arkans
Blick
wanderte,
noch
mitten
im
Satz,
von
Zhanir
weg
zum
Panoramaschirm
zu
den
dort
hell
gleißenden
Strahlbahnen.
Die
nun
auch
von
den
drei
Schiffen
kamen,
die
sich
im
Anflug
befunden
hatten.
Die
SAMOSATA
war
eingehüllt
in
ein
energetisches
Gewitter
von
absolut
tödlichem
Potential.
Während
ihre
Besatzung,
allen
voran
ihr
Kommandant,
plauderhafte
Überlegungen
äußerste,
bei
denen
nur
noch
der
Kaffee
fehlte, um als entspannt gemütlich gelten zu können.
Und
eben
dieser
Kommandant
atmete
einmal
tief
durch
und
bereitete
sich
darauf
vor,
sich
für
eine
von
mehreren Optionen zu entscheiden.
»Ohne
direkte
Kommunika…«
Zhanir
unterbrach
sich
mitten
im
Wort.
»Also,
extrapoliert
gesehen,
bietet
die
Preisgabe
unserer
Kenntnisse
ihrer
Sprache
die
Gefahr,
dass
sie
uns
Auffordern
können
ihr
System
zu
verlassen.
Weshalb
es
also
tatsächlich
von
Vorteil
ist,
auf sprachliche Kommunikation zu verzichten.«
»Es
ist
immer
wieder
schön,
recht
zu
bekommen,
egal wie zeitverzögert es auch sein mag.«
»Ich
habe
hier
Daten,
die
vielleicht
relevant
sein
könnten.«
Jeyla
Nasri
betrachtete
noch
eine
Sekunde
lang
ihre
Displays,
bevor
sie
ihren
Sitz
um
180
Grad
drehte
und
damit
genau
in
Richtung
des
Kommandostands einschwenkte.
Arkan
drehte
sich
zu
ihr
um,
während
Zhanir
lediglich den Kopf bewegte.
»Der
Kurs
des
manövrierunfähigen
Schiffs
der
Phytari
führt
es
in
einen
Asteroidengürtel,
der
Phyla
umgibt.
Die
Kolissionswahrscheinlichkeit
mit
einem
der
Asteroiden
beträgt
100
Prozent.
Schadenspotential
71
bis 100 Prozent.«
»Gibt
es
Notrufe
oder
Anzeichen
für
Rettungsaktionen der Phytari?«
»Nein. Bisher nicht.«
»Wir
könnten
mit
der
SAMOSATA
das
Schiff
stabilisieren
und
aus
der
Gefahrenzone
manövrieren.
Das
müsste
eine
positive
kommunikative
Wirkung
erzeugen.«
»Das
mag
sein.
Es
besteht
jedoch
die
Gefahr,
dass
ein
Einsatz
der
SAMOSATA,
der
hohe
Beschleunigungen
erfordern
würde,
erstmal
als
Eskalation
empfunden
werden
könnte.«
Dennoch
begann
Arkan
über
Zhanirs
Vorschlag nachzudenken. Allerdings nicht lange.
»Allerdings muss es ja nicht die SAMOSATA sein.«
»Kann es sein, dass ich ahne, an was du denkst?«
Arkan
blinzelte
in
Shouns
Richtung
und
schenkte
diesem ein zustimmendes Nicken.
»Einwände?«
»Nein. Genug Leistung haben sie.«
»Gut,
dann
dreh
die
SAMOSATA
so,
dass
Hangar
2
exakt
auf
den
Kurs
des
Phytarischiffs
ausgerichtet
ist.«
Arkan
drehte
sich
nun
zur
Ortungsstation
um.
»Jeyla,
schaffst du es in 2 Minuten in einer SATA zu sein?«
Statt
einer
Antwort
flog
die
Angesprochene
förmlich
aus
ihrem
Sitz
heraus
und
war
Sekunden
später
bereits
im Korridor.
»Na
dann.
Hoffen
wir
das
die
Phytari
es
zu
schätzen
wissen.«
*
Behutsam
bewegte
sich
die
SATA
1
aus
dem
Hangar
heraus.
Und
in
dem
Moment,
als
die
Energien
der
letzten
Strahlschüsse
verwehten,
schoss
das
kleine
Schiff
davon,
als
wäre
es
abgefeuert
worden.
Die
Lücke
im
Paratronschirm
war
passgenau
und
so
kurz,
dass
sie
von
den
Phytari
nicht
ausgenutzt
werden
konnte.
Auch
die
SATA
1
war
für
ihre
Zielerfassung
bereits
zu
schnell
und
überdies
selbst
in
einen
eigenen
Paratronschirm
gehüllt.
*
Wie
an
einer
Schnur
gezogen
überwand
die
SATA
1
die
Entfernung
zum
trudelnden
Phytarischiff.
Doch
der
Asteroid,
der
das
Schiff
bedrohte,
brachte
Jeyla
ins
Grübeln.
»Arkan, die SATA 1 ist in Position, Manöver beginnt.
»Verstanden. Viel Erfolg.«
Jeyla
schaltete
die
Verbindung
zur
SAMOSATA
auf
passiv
aktiv,
somit
blieb
Arkan
quasi
live
dabei,
ohne
dass sie etwas kommentieren musste.
Immer
noch
grübelnd
verfolgte
Jeyla,
wie
der
Computer
der
SATA
das
kleine
Schiff
ausrichtete.
Im
genau
richtigen
Moment
wurde
der
Traktorstrahl
aktiv
und begann das Trudeln des Phytarischiffs zu beenden.
Doch
Jeylas
Blick
hing
auf
einem
anderen
Display,
das
den
heranrasenden
Asteroiden
zeigte.
Auch
bei
maximaler
Leistung
von
Antrieb
und
Traktorstrahl
würde
es
einfach
nicht
reichen.
Schließlich
musste
das
Phytarischiff erst abgebremst werden bevor es...
Eine
spontane
Idee
schoss
Jeyla
ins
Bewusstsein.
Und
ebenso
spontan
hörte
sie
ihre
eigene
Stimme
erklingen.
»Traktorstrahl
umpolen,
Phytarischiff
in
Kursrichtung
beschleunigen!«
»Ausführung aktiv.«
Gebannt
starrte
Jeyla
auf
das
Display,
das
den
Asteroiden zeigte.
»Jeyla? Was genau tust du?«
»Einen Moment, bitte.«
Meter
um
Meter
verließ
das
Phytarischiff
die
Bahn
des
Asteroiden,
schien
sich
dabei
jedoch
wie
in
Zeitlupe
zu
bewegen.
Während
der
Asteroid
ein
geradezu
rasendes
Tempo
vorlegte.
Schon
sah
es
so
aus,
als
würde
die
Kollision
verhindert.
Doch
dann
fiel
Jeyla
auf,
dass
der
Asteroid
rotierte.
Und
zwar
um
seine
Längsachse.
Und
das
bei
einer
Länge
von
826
Metern
bei
147
Metern
Breite.
Und
ohne,
eine
Datenanalyse
zu
bemühen,
sah
Jeyla,
dass
die
Rotation
das
eine
Ende
des
Asteroiden
in
den
Bereich
des
Bugs
des
Phytarischiffs bringen würde.
»Phytarischiff
Drehung
nach
Backbord
einleiten.
Sofort!«
»Drehung beginnt.«
Grad
um
Grad
begann
sich
das
Schiff
der
indigenen
Spezies
zu
drehen,
während
der
Asteroid
sekündlich
um
37 Kilometer näher kam.
Jeyla
war
kurz
versucht,
die
Augen
zu
schließen,
denn
es
würde
unglaublich
knapp
werden.
Gleichzeitig
wurde
ihr
klar,
dass,
ohne
das
Eingreifen
der
SATA,
der
Asteroid
die
gesamte
vordere
Hälfte
des
Phytarischiffs
praktisch pulverisiert hätte.
»Bei
Fortführung
des
aktuellen
Manövers
wird
es
zwischen
dem
Asteroid
und
unserem
Paratronschirm
zu
einer partiellen Kollision kommen.«
»Das
würde
einen
Teil
des
Asteroiden
in
den
Hyperraum schleudern!«
»Es
hätte
potentielle
Effekte
auf
das
Phytarischiff
und Teile des Asteroidengürtels.«
»Paratronschirm bei Annäherung deaktivieren!«
Jeylas
Nackenmuskeln
verkrampften
sich,
während
sie
die
Vollständigkeit
ihrer
Sicherheitsgurte
überprüfte,
wohl
wissend,
dass
es,
im
Falle
einer
Kollision,
keinen
Unterschied
machen
würde,
ob
sie
gesichert
im
Sitz
saß, oder lässig stehend an der Wand lehnte.
»Asteroid erreicht Kollisionsparameter!«
Jeyla
schluckte,
bedeutete
die
Meldung
doch,
dass
der
Brocken
eine
zeitliche
Distanz
von
3
Sekunden
unterschritten
hatte.
Dementsprechend
fixierten
ihre
Augen
nun
den
Panoramaschirm.
Und
dieser
zeigte
für
einen
knappen
Wimpernschlag
einen
vorbeihuschenden
Schatten.
»Huuuhhhh,
Wouoww!«
Jeyla
sah
sich
die
visuelle
Aufzeichnung
der
Passage
an.
Ihre
Augenbrauen
hoben
sich
und
die
Augen
schafften
es,
größer
zu
wirken,
als
ihr eigentlicher Durchmesser.
»Jeyla!
Bericht!«
Obwohl
Arkans
Stimme
zu
ihr
durchdrang,
blieb
Jeylas
Aufmerksamkeit
auf
die
Aufzeichnung
fixiert.
38
Zentimeter.
Ganze
38
Zentimeter
hatten
einen
Felsvorsprung
des
Asteroiden
von
der
Außenhülle
der
SATA
getrennt.
Während
es
beim Phytarischiff 57 Meter gewesen waren.
Conviction
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